Homo-seitliche Figuren, Nummerische zyklische kreislaufige Serien

Homo-seitliche Figuren (1998-2012)

Diese Arbeit ist Teil der generativen Geometrie, die sich in der Mathematik basiert. Ursprünglich entwickelte ich mathematisch-geometrische Untersuchungen in der CIP-Plastic Research Center (1990-2000) des Faches  Geometrische  Bildsprache”, Fakultät für Kunst, Universität Cordoba. Damals hat der Architekt  Eduardo Moisset der Espanes dieses Forschungsteam geleitet.

Die Serie Homo-seitliche Figuren” gennant,ensteht  aus einer ersten Figur, in diesem Fall von  sieben Seiten. Diese Seiten werden in Vektoren zerlegt, und jeder Vektor wird eine bestimmte Zahl zugeordnet. Dann erzeugt sich durch alle möglichen Zahlenkombinationen eine mathematische geometrische Reihenfolge von Designs. Zu dieser Riehenfolge gehören 180-Designs-Figuren, die  nicht identisch sind, aber sie sind doch miteinander verbunden (Design der Figurenreihenfolge).

Dann nehme ich einige dieser Entwürfe und verteile sie auf ein orthogonales Gitter,  in eine horizontale Sequenz, als ob  die Sequenz die Buchstaben von einem Schreiben wären. Danach übertrage ich  dieses Schwarz-Weiß Designs auf Farbe (Bild GestaciónSchwangerschaft).Reifungsprozess.  Die Übertragung  an die Malerei” gestattet eine gewisse Freiheit zur Charakterisierung der Entwürfe. Die Verwendung von Collage bezieht sich auf eine organische Welt.

Dieses  kreatives  Prozess wiederholt sich mit anderen 36 Figuren der geometrischen Reihenfolge , die auf ein horizontales Gitter angeordnet werden.  Aber der Hintergrund  beginnt eine  größere Wirkung durch vertikale wellenförmige Farbenflächen zu präsentieren  (Bild 2, „Spüren auf dem Sand II”,  1 m x 1 m) und auch in waagerechter Richtung  (Bild 3 „Seestück”). Die Ikonographie bezieht sich auf eine organische Welt, mit Fischen und Vögeln.

Das Design verändert  sich, wenn die Figuren diesmal auf eine Spiralform angeordnet werden. Das zeigt einen Satz von Aufteilungen  und  ein Vorder-Hintergrundumkehrung. Dann wird dieses orthogonale Gitter in eine vernetzte Kurve (beeinflusst durch Escher) umgewandelt. Die Übertragung dieses Desings sieht man auf Bild„Liebesspiele”…..

Das Bild „Der Mezcal der Liebe”  ist ein Polyptychon von 16 Stück, jedes von 25 cm x 25 cm. Das Design zersetzt sich in Quadrate, während das  kurvenförmige Design sich  betont. Anthropomorphische Figuren entstehen in dieser Komposition, genauso wie  figurativen Details. Der Mezcal, mexikanische Basepflanz des Tequilas, bezieht sich auf den Zustand der veränderten Wahrnehmung, die man  in liebevoller Verzauberung erlebt.

Bild 6„Ebbe und Flut”.Das Design befreit sich schließlich aus dem Netz und bildet offene Formen in der Beziehung Vorder-Hintergrund. Das Bild  enthält einen  malerischen Charakter und schlägt organischen Formen und bewegten Seestücke vor.

In diesem Sinne, verbinden sich die Entstehung  des Zeichnung-Designs mit der malerischen Sprache , die Abstraktion mit der Gegenständlcihkeit und mit Kennzeichen von unseren lateinamerikanische Kultur miteinander.


Texte auf Deutsch: Fabiola de la Precilla. Assistentinnen Florencia Báez, Ornella Padini. Fotographie: Rubén García, Jorge Goldman. Beratung bei den Texten auf Deutsch: Übersetzerin Alejandra López de Navia.