Unsichtbare Städte: Serie "Rembrandt"

Unsichtbare Städte. Serie Rembrandt

„Unsichtbare Städte” ist eine Reihe von Arbeiten: Skizzen, Zeichnungen und Tiefdrücken, die ich am Ende 2012 in Cordoba, Argentinien zu gestalten begann und entwickle noch bis heute, in den Städten von Bremen und Berlin, Deutschland, von Morelia, DF und Tulum, Mexico weiter.

Der Titel spielt auf das Buch von Italo Calvino an, der an die Figur von Marco Polo, als der geliebte Botschafter von Kublai Khan, Kaiser der Tataren erinnert. Kublai Khan empfiehlt Marco Polo sich eine Reise durch das Reich zu unternehmen und bei der Rückkehr über die besuchten Städte zu erzählen. Bei seinem Bericht mischen sich die Reisenderchronike und die Fantasie durch die Spuren der Erinnerungen.

Die Idee, über die Reise zu berichten, geht von einer Reihe aufschlussreicher Träume aus, die ich  nach der Rückkehr einer langen Reise und vor der Durchführung einer Anderen hatte. Das Ziel war nochmals Europa mit Sitz in Deutschland. Ich hatte dann sehr tiefe, genaue und prophetische Träume.

Die Verkehrsmittel:  U-Bahn, S-Bahn , Busse, Züge, Schiffe, Flugzeuge. Anreise und Abreise. Die Annährung bei den Landungen von der Vergrösserung des Stadtbildes. London, mit seinem riesigen Flughafen „Heathrow“ , die rätselhafte Insel mit Nebel bedeckt, schwer wegen der Turbulenzen zu überfliegen … Die Nacht-Wege der Stadt Antwerpen, alle diese Strecke haben Bilder einer neuen Serie hervorgebracht, in denen die  Reise und die Zeichnung zur Spur des Verkehrs vom Körper und von der Psyche werden. Verkehr, der mit der Reise der Kreativität und ihre Entfaltung verbunden ist.

Der Menschenauflauf, die überlagerten urbanen Spuren, die kulturelle ethnische sprachliche Vielfalt … Die Städte auf der Erde und unter der Erde. Das Flugnetz, die verschiedene Schichten der Atmosphäre, der Erinnerungen …. Alles das versuche ich durch die Reihe „Unsichtbare Städte“ zu erfassen. Eine Art fragmentarischer autobiographischer Aufzeichnungen über die Reise , mit den Abfahrten und Ankünften, die endlos scheinen…. Parallelwelten auf verschiedenen Ebenen der Materie-Energie, gleichzeitige Existenz, Palimpseste in alle Richtungen und Dimensionen …

Gesegnet unser Planet „die Erde“ und die Möglichkeit, ihn kennenzulernen, zu erkunden und minimal ihn widerzuspiegeln.


Texte auf Deutsch: Fabiola de la Precilla. Assistentinnen: Florencia Báez, Ornella Padini. Fotos: Gabriela Aiziczon, Linton de la Precilla. Beratung bei den Texten auf Deutsch:  Übersetzerin Alejandra López de Navia.